Immucothel - ein modernes Arzneimittel

Aktuelle Ankündigung: Webinar "IMMUCOTHEL 2021"

biosyn ACADEMY Webinar

IMMUCOTHEL 2021

04.03.2021, 18.30 Uhr – 19.30 Uhr

Anmeldelink: https://register.gotowebinar.com/rt/1337503531086087179

Referentin: Dr. Christina Pfister

Das Thema dieses Webinars ist "IMMUCOTHEL 2021". Die Versorgung von Patienten mit oberflächlichem Harnblasenkarzinom wird auch 2021 nicht leichter werden. Durch die eingeschränkte Verfügbarkeit von BCG rückt IMMUCOTHEL als Alternative-Immuntherapie immer wieder in den Fokus. Neben detaillierten Informationen zu IMMUCOTHEL soll dieses Webinar auch die Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen geben.

Alternative zum Live-Termin:

Für alle angemeldeten Teilnehmer wird eine Aufzeichnung kostenfrei als Download verfügbar gemacht werden. Nutzen Sie diese Möglichkeit durch ihre Registrierung.


Rezidivprophylaxe bei oberflächlichen Blasenkarzinomen

In der Bundesrepublik Deutschland erkranken ca. 28.750 Menschen pro Jahr an einem Blasenkarzinom. Es tritt bei Männern häufiger auf (Männer : Frauen= 2,5 : 1) bei einer Risikozunahme mit dem Alter (7. Lebensdekade). Das Harnblasenkarzinom steht auf dem 4. Platz der Tumorlokalisationen des Mannes (nach Prostata, Lunge, kolorektalen Karzinomen).[1]

Sie werden bei Routineuntersuchungen oder durch Blut im Harn des Patienten entdeckt und treten zu 95% als oberflächliche Urothelkarzinome auf. Der Standard der ersten therapeutischen Maßnahme besteht in der transurethralen Resektion (TURB) der oft papillomartig wachsenden malignen Tumore der Harnblase. 75 bis 85% der Blasenkarzinome zeigen die postoperativen Stadien pTa, pT1 oder CIS.

Urothelkarzinome der Harnblase neigen häufig dazu, Rezidive zu bilden mit Verschlechterung im Stadium und im Grading. 70% der T1 Tumore der Harnblase rezidivieren innerhalb von drei Jahren nach TURB. Dem versucht man therapeutisch durch die intravesikale Instillation zytostatisch oder immunologisch wirksamer Substanzen entgegenzuwirken.

[1] Quelle: Krebs in Deutschland 2003 – 2004: Häufigkeiten und Trends | Arbeitsgemeinschaft bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland / RKI, 6. Aufl., Berlin 2008